Veranstaltungen sollen Einblick in Weltreligionen geben
Startschuss für Hermann-Hesse-Jahr in Berlin

Anlass für das Hermann-Hesse-Jahr ist der 125. Geburtstag des am 2. Juli 1877 in Calw (Baden-Württemberg) geborenen Literatur- Nobelpreisträgers, der am 9. August 1962 in der Schweiz starb.

dpa BERLIN. Die bis zum 24. Mai gezeigte Berliner Ausstellung in der baden- württembergischen Landesvertretung will Einblicke in die verschiedenen Weltreligionen geben und das Gemeinsame in allen religiösen und ethischen Traditionen zeigen. Sie widmet sich damit einem Kerngedanken Hesses, dem in aller Welt auf meisten gelesenen deutschsprachigen Schriftsteller.

Texte des Tübinger Theologen Hans Küng begleiten die Besucher auf einer religiösen Weltreise mit Objekten aus Berliner Museen, darunter Statuen des Hinduismus, eine Buddha-Figur, chinesische Bronze- Statuen, islamische Ausstellungsstücke und eine Luther-Bibel. Im Mai werden zwei weitere große Hesse-Ausstellungen in Berlin eröffnet: Vom 17. Mai bis 31. Juli ist die Schau "WeltFlechtWerk - Die Einheit hinter den Gegensätzen" in den Sonderausstellungshallen am Kulturforum zu sehen, vom 18. Mai bis zum 1. September präsentiert das Nicolaihaus Arbeiten die Ausstellung "Hesses Freund und Illustrator - Der Zeichner Gunter Böhmer (1911-1986)". Am Geburtstag des Autors selbst findet in Calw ein Festakt mit Bundespräsident Johannes Rau statt. In Vorbereitung ist außerdem ein Treffen von Literatur- und Nobelpreisträgern.

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