Verantwortungsbereiche werden zusammengelegt
Gauss Interprise entlässt Mitarbeiter

Der Hamburger IT-Dienstleister Gauss Interprise spricht eigenen Angaben zufolge nach der Zusammenlegung von Verantwortungsbereichen im Vorstand mit 25 Mitarbeitern über mögliche Entlassungen.

Reuters FRANKFURT. Doppelt besetzte Stellen würden zusammengelegt und Aufgaben neu verteilt, sagte Unternehmenssprecherin Verena von Gehlen am Donnerstag der Nachrichtenagentur Reuters. "25 Mitarbeiter sind von der Restrukturierung betroffen, aber nicht alle werden entlassen." Erste Gespräche würden geführt, im Laufe der Woche sei mit einer Entscheidung zu rechnen, fügte von Gehlen hinzu. Zum 31. Juni beschäftigte der seit dem 28. Oktober 1999 am Neuen gelistete Anbieter von Internet-Infrastruktur-Software weltweit 507 Mitarbeiter.

Die Restrukturierung führe zu maßgeblichen Kosteneinsparungen, die gemeinsam mit der geplanten Umsatzsteigerung zum Erreichen der Gewinnschwelle auf Basis des Ergebnisses vor Steuern, Zinsen und Abschreibungen (Ebitda) im vierten Quartal 2001 führen sollten, hieß es in einer Mitteilung. Wie bereits angekündigt, scheidet der Marketing- und Vertriebsvorstand für Europa, den Mittleren Osten und Afrika, Robert Gmeiner, Ende Juli aus privaten Gründen aus und übergibt seine Aufgaben an Olaf Siemens, der zudem weiter den Bereich Forschung und Entwicklung verantwortet.

Gauss will seine Halbjahreszahlen am 31. August veröffentlichen. Im ersten Quartal erwirtschaftete das Unternehmen einen Umsatz von 11,85 Mill. Euro und ein negatives Ebitda von 7,54 Mill. Euro.

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