Verbandsfunktionäre erheben künftig keine weiteren Vorwürfe
Löffler kehrt Skispringern nach «Rufmordkampagne» den Rücken

Frank Löffler wird nicht mehr für den Deutschen Skiverband starten. Nach einer «Rufmordkampagne» sei eine Rückkehr ausgeschlossen, sagte der Oberstdorfer.

HB BERLIN. Trotz einer angebotenen Weiterförderung will Frank Löffler zukünftig nicht mehr für den Deutschen Skiverband (DSV) springen. «Das Band zwischen mir und den an der Rufmord-Kampagne gegen mich beteiligten Personen ist zerschnitten. Unter der jetzigen Trainerschaft und dem Hungerdiktat gibt es kein Zurück», sagte der Skispringer. Zukünftig möchte Löffler für ein anderes Land starten.

Der Oberstdorfer war vom neuen Cheftrainer Wolfgang Steiert und DSV-Mann Rudi Tusch aus dem Kader geworfen worden, weil er nicht wie gefordert abgenommen hatte. Das wurde Löffler sogar schriftlich bestätigt. Zudem warf ihm die Trainerschaft disziplinarische Vergehen vor, die der deutsche Meister aber bestreitet. Bei einem Gespräch am Freitag sicherte ihm DSV-Sportdirektor Thomas Pfüller zu, dass Verbandsfunktionäre künftig keine weiteren Vorwürfe erheben würden.

«Frank Löffler kann im Rahmen bestimmter Grenzen mit seinem Trainer arbeiten, wie er es wünscht. Im Frühjahr kann er dann entscheiden, ob er im DSV bleibt oder wechselt. Wir werden ihn in jedem Fall fair behandeln», sagte Pfüller. Löffler hatte das Hunger-Diktat im Skispringen als «permanenten Terror» bezeichnet.

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