Verbandstagung
Hallenbetreiber: Großkonzerte kaum noch bezahlbar

Showstars von Weltruhm wie Michael Jackson, Tina Turner oder die Rolling Stones sind selbst für die großen Veranstaltungshäuser in Europa kaum noch zu bezahlen.

dpa SAARBRÜCKEN. Das hat am Dienstag der Europäische Verband der Veranstaltungs-Centren (EVVC) auf seiner Jahrestagung in Saarbrücken beklagt.

Die Rolling Stones, so hieß es, verlangten heute mindestens 40 Millionen Dollar Vorauszahlung, sonst packten sie nicht einmal ihre Gitarren aus. Und zu einem Michael-Jackson-Konzert müssten schon 100 000 Besucher strömen, um es finanzieren zu können.

Dennoch, so berichtete Verbandspräsident August Moderer von der Congress Centrum Mainz GmbH, rechnen die Veranstaltungshallen auch in diesem Jahr mit einem leichten Umsatz- und Besucherzuwachs.

Dem EVVC sind vom kleinen Bürgerhaus bis zur 62 000 Sitzplätze umfassenden Arena auf Schalke 286 Veranstaltungs-Zentren in Deutschland, Österreich, der Schweiz und den Benelux-Staaten angeschlossen. In die Hallen strömten nach Verbandsangaben im vergangenen Jahr bei 200 000 Veranstaltungen rund 70 Millionen Menschen. Von den Hallen arbeite allerdings kaum noch eine Kosten deckend, sagte EVVC-Geschäftsführer Klaus Kumrey.

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