Verbesserte Zusammenarbeit gefordert
WHO warnt vor SARS-ähnlichen Krankheiten

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat eine verbesserte internationale Zusammenarbeit zur Abwehr neuer Infektionskrankheiten wie SARS angemahnt.

Reuters GENF. Die allmählich unter Kontrolle gebrachte Lungenkrankheit zeige, was erreicht werden könne, wenn die internationalen Gesundheitsbehörden zusammenarbeiteten, erklärte die WHO am Montag bei ihrer Jahresversammlung in Genf. Gleichzeitig warnte die Organisation vor einer neuen, längst überfälligen weltweiten Grippewelle. Diese werde ähnliche gefährlich sein wie jene, denen im 20. Jahrhundert Mill. Menschen zu Opfer gefallen seien.

"Es wird mehr Ausbrüche wie SARS geben. Die Grippe wird nahezu sicher ausbrechen, so wie es drei Mal im vergangenen Jahrhundert geschehen ist. Genauso wird es Krankheiten geben, die wir noch nicht kennen", sagte der WHO-Experte für ansteckende Krankheiten, David Heymann. Bei dem zehn Tage dauernden Treffen in Genf wollen Vertreter von 192 WHO-Mitgliedsländern über neue Instrumentarien zur besseren Überwachung und Bekämpfung von ausbrechenden Krankheiten beraten.

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