Verbesserung der bilateralen Beziehungen festgestellt
Iran will Entspannungspolitik vertiefen

Die Islamische Republik Iran will nach Worten ihres amtierenden Außenministers Kamal Charrasi die Entspannungspolitik in den nächsten vier Jahren ausdehnen.

dpa TEHERAN. Diese Politik habe bereits in der vergangenen Amtsperiode zu einer beachtlichen Verbesserung der Beziehungen zur arabischen und europäischen Welt geführt, sagte Charrasi am Montag in einer Anhörung vor dem Parlament. Es wurde erwartet, dass Charrasi die Vertrauensabstimmung in der Madschlis gewinnt.

Der reformorientierte Präsident Mohammed Chatami hatte im Juni mit etwa 75 % der Stimmen die Wahlen gewonnen und kürzlich seine neue Kabinettsliste vorgelegt, auf der sich bei den wichtigsten Ministerien personell nichts verändert hat. Die Abgeordneten müssen nun noch den Ernennungen zustimmen. Charrasi führte aus, seit Chatamis Präsidentschaft im Jahr 1997 seien große diplomatische Hürden überwunden worden. Dies sei auf eine neue Rhetorik durch den Präsidenten zurückzuführen, die sich mehr mit internationalen Normen vereinbaren lasse und infolgedessen die erforderliche weltweite Resonanz gefunden habe.

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