Verbesserung der Profitabilität erwartet
Internet-Dienstleister Onvista schreibt erstmals schwarze Zahlen

Die am Neuen Markt gelistete Onvista AG hat im abgelaufenen Geschäftsjahr ihren Umsatz versiebenfacht und erstmals einen Überschuss erzielt. Wie der Anbieter von Finanzinformationen und Analyseanwendungen für elektronische Medien am Dienstag mitteilte, stieg der Konzernumsatz auf 8,24 (Vorjahr: 1,19) Mill. Euro und lag damit 25 % über den eigenen Planungen.

Reuters FRANKFURT. Der Konzernjahresüberschuss von Onvista habe sich auf 0,31 Mill. Euro verbessert nach einem Verlust von 0,11 Mill. Euro im Vorjahr. Im laufenden Geschäftsjahr erwarte das Unternhemen einen Umsatz von 20 Mill. Euro und eine deutliche Verbesserung der Profitabilität.

Die Onvista-Aktie stieg bis zum Mittag in einem insgesamt freundlichen Marktumfeld um über 4 % auf 13,00 Euro und entfernte sich damit von ihrem Anfang Januar erreichten Tiefststand von 10,25 Euro.

Der Umsatzzuwachs im vergangenen Jahr sei in allen Bereichen erzielt worden, teilte Onvista weiter mit. Sowohl der Umsatz als auch die Ertragszahlen hätten sich über alle vier Quartale kontinuierlich verbessert. Das Ergebnis vor Steuern und Zinsen (Ebit) habe sich 2000 auf 0,20 (minus 0,23) Mill. Euro erhöht, während das Ergebnis vor Steuern, Zinsen und Abschreibungen (Ebitda) auf 1,22 (minus 0,11) Mill. Euro zugenommen habe. Das Ergebnis je Aktie bezifferte Onvista für 2000 mit 0,05 Euro.

24 neue Kunden gewonnen

Nachdem Onvista im Jahr 2000 insgesamt 24 neue Kunden gewonnen habe, belaufe sich die Gesamtzahl der Lizenznehmer den Angaben zufolge per 31. Dezember auf 38. Der Lizenzumsatz sei im letzten Jahr um rund 500 % auf 4,36 (0,73) Mill. Euro angewachsen und mache damit 53 % des Konzernumsatzes aus. Die Werbeumsätze seien auf 3,39 (0,46) Mill. Euro gestiegen und trugen damit 41 % zum Gesamtumsatz bei.

Für das laufende Jahr plane die Unternehmensleitung den Ausbau des europäischen Auslandsgeschäfts. Der Finanzmittelbestand einschließlich der unter den Wertpapieren des Umlaufvermögens ausgewiesenen jederzeit veräußerbarer Pfandbriefe belaufe sich zum Jahresende 2000 auf 32,78 Mill. Euro.

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