Verbesserungen bei den Menschenrechten gefordert
Rogge droht Peking mit Olympia-Entzug

Präsident Jacques Rogge vom Internationalen Olympischen Komitee (IOC) hat der chinesischen Hauptstadt Peking im Fall von Menschenrechtsverletzungen mit dem Entzug der Olympischen Sommerspiele 2008 gedroht.

sid LONDON. "Wir sind zwar überzeugt, dass die Olympischen Spiele die Menschenrechte in China verbessern werden", sagte der Belgier in einem Interview mit dem britischen Fernsehsender BBC: "Aber das IOC ist eine verantwortungsbewusste Organisation, und wenn entweder die Sicherheit, die Logistik oder die Menschenrechte nicht zu unserer Zufriedenheit abgedeckt sind, werden wir handeln."

Rogge wies weiterhin darauf hin, "dass es in einem Vertrag mit einer Ausrichterstadt bestimmte Klauseln gibt, die diese Dinge betreffen und von der Stadt respektiert werden müssen". Das IOC habe China erst kürzlich darauf hingewiesen, bei den Menschenrechten "so schnell wie möglich" für Verbesserungen zu sorgen. Zwar sei es schwer diesen Bereich zu überwachen, aber das IOC arbeite eng mit den Vereinten Nationen und der Menschenrechtsorganisation Amnesty International zusammen.

Peking war am 13. Juli 2001 in Moskau als erste chinesische Stadt zum Ausrichter Olympischer Spiele gewählt worden und hatte sich dabei gegen Paris, Toronto, Istanbul und Osaka durchgesetzt.

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