Verbindlichkeiten in einem "normalen Rahmen"
Rheinmetall weist Bericht über Finanzkrise zurück

Reuters DÜSSELDORF. Die Düsseldorfer Rheinmetall AG hat einen Zeitungsbericht entschieden dementiert, wonach sie in einer "ernsten Finanzkrise" stecke. "Die Rheinmetall AG weist diese unhaltbare Behauptung mit Schärfe zurück", hieß es in einer am Freitag veröffentlichten Mitteilung des Vorstandsvorsitzenden Klaus Eberhardt. Das Unternehmen sei solide finanziert und habe eine Verschuldungsquote von 20 %, womit nicht von einer "Finanzkrise" die Rede sein könne. Die "Financial Times Deutschland" hatte zuvor berichtet, dass der Düsseldorfer Konzern "gravierende finanzielle Probleme" habe und deshalb bereits "intensive Gespräche" mit Kreditinstituten führe.

In der Rheinmetall-Mitteilung hieß es, der Cash-Flow der Firma werde sich im laufenden Geschäftsjahr auf rund 360 Mill. Euro belaufen und damit den Spitzenwert von 1998 nahezu erreichen. Die Finanzverbindlichkeiten des Konzerns abzüglich der liquiden Mittel hätten sich Ende Juni dieses Jahres auf 777 Mill. Euro belaufen. Bei einer Bilanzsumme von 3,5 Mrd. Euro und einem Umsatz von etwa 4,4 Mrd. Euro bewegten sich die Verbindlichkeiten damit in einem "normalen Rahmen", hieß es weiter.

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