Verbot von Spendensammlungen in den USA gefordert
Dublin und London wollen Wahrer IRA Finzanzzufuhr abschneiden

afp DUBLIN. Die Regierungen von Großbritannien und Nordirland wollen der militanten nordirischen Splittergruppe Wahre IRA die Finanzzufuhr aus den USA abschneiden. London und Dublin planen Washington aufzufordern, die Wahre IRA zur ausländischen terroristischen Vereinigung zu erklären, teilte ein Sprecher der irischen Regierung am Sonntag in Dublin mit. Auf diese Weise könnten die mutmaßlichen Mitglieder der Wahren IRA, eine Splittergruppe der Irisch Republikanischen Armee (IRA), keine Spenden mehr in den USA sammeln. Zudem könne das Vermögen der Organisation beschlagnahmt werden. Die mutmaßlichen Mitglieder der Wahren IRA könnten aus den USA ausgewiesen werden und neue Visa würden nicht erteilt, sagte der Sprecher. Die Wahre IRA lehnt den Friedensprozess in Nordirland ab. Sie ist für das Sprengstoffattentat verantwortlich, bei dem 1998 im nordirischen Omagh 29 Menschen getötet wurden.

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