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Verbrannte Gitarre soll Rekorderlös bringen

Die E-Gitarre von Jimi Hendrix, die dieser 1968 beim Pop-Festival von Miami auf der Bühne in Brand setzte, soll bei einer Versteigerung in London zur teuersten der Welt werden.

HB/dpa

Die Fender Stratocaster soll nach Angaben des Auktionshauses Cooper Owen mindestens 400 000 Pfund (625 000 Euro) bringen und damit die teuerste bisher versteigerte Rockgitarre werden. Hendrix, der im September 1970 im Alter von 27 Jahren starb und als einer der größten Rockgitarristen der Welt gilt, hatte mit der brennenden Gitarre seinen Ruf, auch einer der exzentrischsten Musik-Darsteller zu sein, untermauern wollen. Er gab die verbrannte Gitarre seinem Kollegen Frank Zappa, der sie restaurierte und mit dem Instrument für sein Album "Zoot Allures" spielte. Dweezil, Sohn des 1993 gestorbenen Frank Zappa, hatte unlängst ein Angebot von 500 000 Dollar (509 000 Euro) für die Gitarre abgelehnt, weil sie seiner Ansicht nach mehr wert ist: "Diese Gitarre wurde von zwei der größten Gitarristen gespielt, die je gelebt haben. Man muss sie nur ansehen, um die Geschichte zu spüren", sagte er.



Sollte sich die Erwartung der Versteigerer am 24. September bestätigen, so wäre das ein neuer Rekord: Als bisher teuerste Gitarre gilt Eric Claptons Brownie, die bei einer Auktion für 311 000 Pfund (486 000 Euro) den Besitzer wechselte.

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