Verbraucher gehen weiter von Verbesserung der Situation aus
Stimmung der US-Verbraucher besser als erwartet

Das Vertrauen der US-Verbraucher in die Wirtschaftsentwicklung ihres Landes hat sich im April leicht eingetrübt, ist aber besser als erwartet geblieben. Die Eintrübung des Verbrauchervertrauens lag vor allem in einer schlechteren Beurteilung der gegenwärtigen Situation begründet.

rtr/vwd NEW YORK. Der vom Wirtschaftsforschungsinstitut Conference Board ermittelte Vertrauensindex fiel auf 108,8 von revidiert 110,7 Punkten im März, wie das private Institut am Dienstag mitteilte. Analysten hatten im Schnitt mit einem stärkeren Rückgang auf 108,0 Zähler gerechnet. Der Index für die gegenwärtige Situation fiel auf 107,0 von 111,5 Zählern. Der Teilindex für die Erwartungen sank auf 110,0 von revidiert 110,2 Zählern.

Angesichts dieser Zahlen verwies Lynn Franco vom Conference Board darauf, dass die Verbraucher weiterhin von einer Verbesserung der wirtschaftlichen Situation in den kommenden Monaten ausgingen.

Die US-Aktienmärkte legte nach den Daten zu. Der Dollar reagierten kaum auf die Veröffentlichung. Die richtungweisende zehnjährige US-Staatsanleihe drehte ins Minus.

Der Vertrauensindikator basiert auf einer Umfrage unter 5 000 Haushalten. Er gilt als wichtiges Barometer für die künftige Entwicklung der US-Konsumausgaben, die rund zwei Drittel der Wirtschaftsleistung in der weltgrößten Volkswirtschaft ausmachen. Vergangene Woche war bereits der Verbrauchervertrauens-Index der Universität Michigan mit 93,0 Punkten von zuvor 95,7 Zähler unerwartet deutlich gesunken. Der Michigan-Index basiert auf der Befragung von rund 500 US-Bürgern.

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