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Verbraucher: Zahlungsverzug nimmt zu

Amerikanische Verbraucher geraten mit ihren Konten zunehmend in Zahlungsverzug. Laut dem US-Bankenverband, befanden sich im zweiten Quartal 3,93 Prozent aller Konten über 30 Tage in Verzug.

Ein Anstieg von rund einem Prozent im Vergleich zum Vorjahr und das höchste Niveau in den 21 Jahren, in denen die Studie erstellt wird. Die jüngsten Daten deuten ebenfalls darauf, dass Verbraucher bei Käufen mit Kreditkarten auf die Bremse treten. Während die Verbraucherverbindlichkeiten im Juni leicht gefallen sind, fielen sie im Juli unverändert aus. Die im Zuge der Steuersenkung an jeden Konsumenten verschickten Schecks in Höhe von 300 Dollar werden vor allem für die Zurückführung von Schulden verwendet. Nicht zuletzt deshalb haben sich die Steuersenkungen auf das Wirtschaftswachstum nicht stimulierend ausgewirkt. "Wir sehen den Effekt, den eine stagnierende Konjunktur und zunehmende Entlassungen auf die Finanzen der Verbraucher hat", so James Chessen vom Bankenverband. Kreditkarten seien wie ein Ersatzreifen für den Notfall. Ein geeignetes Instrument um hohe Verbindlichkeiten über einen längeren Zeitraum zu tragen seien die Plastikkarten sicherlich nicht.

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