Verbraucherausgaben und private Investitionen kurbeln die Konjunktur an
Tschechische Wirtschaft wächst stärker als erwartet

Das Wachstum der tschechischen Wirtschaft hat sich im zweiten Quartal etwas abgeschwächt, ist aber dennoch robust geblieben. Das teilte die Statistikbehörde CSU am Donnerstag mit.

vwd PRAG. Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) erhöhte sich um 3,9 Prozent gegenüber dem zweiten Quartal 2000. Analysten hatten mit einer Zunahme von 3,6 Prozent gerechnet, nachdem sich die jährliche Wachstumsrate im ersten Quartal auf 4,1 Prozent belaufen hatte. Im Vergleich zum ersten Quartal dieses Jahres zog die Wirtschaftsleistung um 0,9 Prozent an. Für das gesamte erste Halbjahr wies die Statistikbehörde ein Wachstum von 4,0 (erstes Halbjahr 2000: 3,1) Prozent aus.

Wachstumsmotor waren laut CSU vor allem die Verbraucherausgaben und privaten Investitionen, während der Staatsverbrauch rückläufig war. Auch vom Außenbeitrag sei ein wachstumsdämpfender Effekt ausgegangen, hieß es. Angesichts der robusten Konjunktur bezweifeln Experten, dass die tschechische Notenbank vorerst die Leitzinsen senken wird.

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