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Verbraucherkreditgesetz

BGH-Urteilvom 14.10.2003 00:00:00 - XI ZR 134/02



Bundesgerichtshof
Verbraucherkreditgesetz


VerbrKrG § 6 Abs. 1

Ein Kreditvertrag ist grundsätzlich nicht gem. § 6 Abs. 1 VerbrKrG nichtig, wenn die nach § 4 Abs. 1 Satz 4 Nr. 1 d VerbrKrG (in der bis zum 31. 7. 2001 geltenden Fassung) vorgeschriebenen Angaben über die Kosten des Kredits nicht fehlen, sondern lediglich unrichtig sind.

Wenn vom Verbraucher zu tragende Kosten des Kredits betragsmäßig zutreffend in dem Kreditvertrag angegeben sind, stellt es kein Fehlen von Angaben i. S. des § 6 Abs. 1 VerbrKrG dar, wenn der als Bearbeitungskosten ausgewiesene Betrag nicht von dem Kreditinstitut vereinnahmt, sondern als Vermittlungsprovision an einen Finanzierungsvermittler ausgezahlt werden soll; die unzutreffende Bezeichnung des Bestimmungszwecks der im Kreditvertrag aufgeführten Kosten steht einem Fehlen einer Angabe i. S. des § 6 Abs. 1 VerbrKrG nicht gleich.

BGH-Urteil vom 14.10.2003 - XI ZR 134/02





Quelle: DER BETRIEB, 19.11.2003

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