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Verbraucherkreditgesetz

BGH-Urteilvom 14.09.2004 00:00:00 - XI ZR 248/03



Bundesgerichtshof
Verbraucherkreditgesetz


ZPO §§ 181, 182; VerbrKrG § 9 Abs. 3 Satz 1; BGB §§ 196 Abs. 1 Nr. 1 a. F., 242

Zu den Voraussetzungen eines Wohnungswechsels.

Beim finanzierten Kauf kann sich der Verbraucher gem. § 9 Abs. 3 Satz 1 VerbrKrG auch gegenüber der Darlehensrückzahlungsforderung der kreditgebenden Bank auf die im Verhältnis zum Verkäufer geltende kurze Verjährungsfrist des § 196 Abs. 1 Nr. 1 BGB a. F. berufen (Bestätigung von BGHZ 149 S. 43 = DB 2002 S. 1102).

Die Berufung auf die Einrede der Verjährung ist treuwidrig, wenn der Schuldner seine vertragliche Verpflichtung zur Mitteilung eines Wohnungswechsels schuldhaft verletzt und dadurch eine wirksame Zustellung des Mahn- und Vollstreckungsbescheids vereitelt hat.

BGH-Urteil vom 14.09.2004 - XI ZR 248/03





Quelle: DER BETRIEB, 27.10.2004

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