Verbraucherschützer warnen: Unseriöse Geschäfte mit Bankgarantien

Verbraucherschützer warnen
Unseriöse Geschäfte mit Bankgarantien

Werden Anlegern Bankgarantien angeboten, sollten sie Aktionärsschützern zufolge misstrauisch werden.

wiwo/ap FRANKFURT/M. Bankgarantien sind Zahlungszusagen einer Bank, die gegen Entgelt gegeben werden. Eingesetzt werden die Garantien zum Beispiel als Sicherheitsleistung anstelle einer Kaution - zumeist in Form einer Bankbürgschaft - oder im Außenhandelsgeschäft in Form eines Akkreditivs.

Laut Schutzgemeinschaft der Kleinaktionäre (SdK) versuchen Anbieter den Anlegern weiszumachen, dass ein Markt für Garantien beziehungsweise Schuldverschreibungen erstklassiger Banken existiere, auf dem sich US-Banken kurzfristig refinanzierten. Um Seriösität zu suggerieren, würden zahlreiche Fachbegriffe aus der Bankenwelt benutzt, etwa "AAA-Zerobond" oder "Bankgarantie auf Kapital und Ertrag". Versprochen würden Renditen von bis zu 150 % im Jahr.

Das Problem: Bankgarantien sind von ihrer Natur her gar nicht handelbar. Ihrer rechtlichen Konstruktion nach könnten diese Sicherheiten nämlich nur zusammen mit der durch sie abgesicherten Forderung übertragen werden, nicht dagegen als eigenständiges Wertpapier, so die SdK.

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