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Verbrauchervertrauen: Über den Erwartungen des Marktes

Laut der Universität von Michigan hat das Verbrauchervertrauen in den USA kurz nach den Anschlägen zugelegt. Mit der Ungewissheit über das Ausmass der wirtschaftlichen Folgen, sei das Vertrauen jedoch kurze Zeit später wieder verstärkt eingebrochen. Nach 91,5 Punkten im August, fiel der Index für das Verbrauchervertrauen im September auf 81,8 Punkte. Die durchschnittlichen Schätzungen lagen bei 79,6 Punkte. Der Index stand vor den Anschlägen bei 83,6, kletterte in der Woche nach dem 11. September bis auf 88,3 Punkte und rutschte in der vierten Woche des Monats auf 72,2 Punkte ab. Während das Vetrauen zum aktuellen Stand der Konjunktur relativ stabil blieb, hat die Zuversicht für die nächsten sechs Monate erheblich nachgelassen. Der Index, der die Zukunft misst, ist von 85,2 im August auf 73,5 Punkte gesunken. In der letzten Woche des Septembers lag der Index bei nur noch 59,5 Punkten. Einen derart starken Einbruch verzeichnete der Index nur zweimal: Bei dem Öl-Embargo in 1973 und der Invasion von Kuwait in 1990. "Dass eine Rezession bevorsteht, wird nicht mehr in Frage gestell", so Richard Curtin von der Universität von Michigan. Die einzige Frage sei nun, wie lange der Abschwung dauern werde.

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