Verdacht auf Insidergeschäfte und Kursbetrug
SdK erhebt Schadenersatzklage gegen Infomatec-Vorstände

Die Schutzgemeinschaft der Kleinaktionäre (SdK) reicht gegen die beiden inhaftierten Ex-Vorstände der Augsburger Infomatec AG, Gerhard Harlos und Alexander Häfele, Klage auf Schadenersatz ein.

adx Frankfurt. In Absprache mit der Augsburger Staatsanwaltschaft werde zudem der genaue Kreis der geschädigten Aktionäre ermittelt, teilte die SdK am Freitag in Frankfurt mit.

Gegen Harlos und Häfele ermittelt die Staatsanwaltschaft gemeinsam mit der Kriminalinspektion Augsburg und mit Unterstützung des Bundesaufsichtsamtes für den Wertpapierhandel wegen des Verdachts auf verbotene Insidergeschäfte und zweifachen Kursbetrugs. Die SdK hat eigenen Angaben zufolge nun eine Münchner Anwaltskanzlei beauftragt, Schadenersatzansprüche geschädigter Aktionäre in einem Musterverfahren zu vertreten. Die SdK hält derartige Ansprüche für hinreichend begründet. Nach Ansicht der Schutzgemeinschaft könnten Harlos und Häfele Anleger aus ihren Aktienpaketen und Vermögen entschädigen.

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