Verdacht auf Lungenmilzbrand bei zwei Toten bestätigt
Erneut US-Postangestellte wegen Milzbrand unter Beobachtung

In den Vereinigten Staaten ist erneut ein Milzbrand-Verdachtsfall aufgetreten. Eine Postangestellte im Bundesstaat New Jersey leide vermutlich an Lungenmilzbrand, teilten die Gesundheitsbehörden am Dienstag mit. Unterdessen bestätigte sich bei den beiden toten Postangestellten in Washington der Verdacht auf Lungenmilzbrand.

afp NEW YORK/WASHINGTON. Die beiden Beschäftigten des Sortierzentrums in Brentwood seien nachweislich an einer Anthrax-Infektion gestorben, erklärte der Leiter der Washingtoner Gesundheitsbehörde, Ivan Walks. Zwei weitere mit Milzbrand infizierte Angestellte befänden sich noch in Lebensgefahr.

Die infizierte Frau in New Jersey arbeitete den Angaben zufolge in derselben Postverteilstelle bei Trenton, in der zuvor auch andere Mitarbeiter an Milzbrand erkrankt waren. Eine erste Behandlung verlaufe offenbar erfolgreich, hieß es. Aus Trenton wurden mit Milzbrandsporen verseuchte Briefe an Medienunternehmen in New York und den US-Senat abgeschickt worden.

Im Sortierzentrum in Brentwood wurde vermutlich jener Milzbrand-Brief abgefertigt, der vergangene Woche im US-Kongress ankam. Mit den beiden Todesfällen in Washington bestätigte sich eine erste Diagnose vom Vortag. Damit starben bereits drei Menschen in den USA, die mit Milzbrand-Briefen in Berührung kamen. Das erste Opfer war am 5. Oktober ein Mitarbeiter eines Verlags in Florida.

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