Verdacht der Konkursverschleppung
Staatsanwaltschaft ermittelt gegen Ex-Babcock-Chef Lederer

Die Krise des insolventen Oberhausener Anlagen- und Maschinenbauers Babcock Borsig beschäftigt nun auch die Duisburger Staatsanwaltschaft.

ddp DUISBURG. Sie ist nach Angaben des zuständigen Wirtschaftsstaatsanwalts Rolf Haferkamp dabei, Vorermittlungen gegen den früheren Babcock-Vorstandschef Klaus Lederer einzuleiten. Die Staatsanwaltschaft gehe dem Verdacht einer Konkursverschleppung nach.

Im Laufe des Verfahrens wollten die Ermittler von Amts wegen auch den Verdacht prüfen, ob sich Lederer der Untreue zu Lasten von Babcock Borsig oder einer Bankrotthandlung schuldig gemacht habe. Der Tatbestand der Untreue könnte nach Informationen des Blattes möglicherweise durch den Verkauf der lukrativen Kieler Werft HDW erfüllt sein. Eine Bankrotthandlung wäre gegeben, wenn eine drohende Überschuldung in den Büchern verschleiert worden wäre.

Serviceangebote
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%