Verdächtige Briefe an Meretz-Politiker und Büro Scharons
Milzbrand-Alarm jetzt auch in Israel

Die sich weltweit ausbreitenden Fälle tatsächlicher oder vermeintlicher Milzbrandangriffe haben jetzt auch Israel erreicht. Am Mittwoch wurde im Parlament Alarm ausgelöst, nachdem die Meretz-Abgeordnete Naomi Dschasan einen Brief mit einer verdächtigen Substanz erhalten und in ihrem Büro geöffnet hat.

ap JERUSALEM. Auch der Chef der linksliberalen Partei, Jossi Sarid, erhielt einen solchen Brief. Im Büro von Ministerpräsident Ariel Scharon erkrankte ein Mitarbeiter, nachdem er einen übel riechenden Brief geöffnet hatte, wie offizielle Stellen mitteilten. Der Brief wurde von Sicherheitsexperten entfernt, zwei Mitarbeiter zu Untersuchungen ins Krankenhaus geschickt. Die Polizei sperrte das betroffene Büro. Auch die beiden Meeretz-Politiker wurden in Krankenhäuser gebracht. Sie wurden auf Milzbranderreger untersucht, mit Antibiotika versorgt und wieder entlassen. Über die Ergebnisse der Untersuchungen wurde zunächst nichts mitgeteilt. Sarid sagte, der Absender der Briefe sei "entweder ein Schwachsinniger oder ein böser Mensch. In diesem Fall scheint es ein Schwachsinniger gewesen zu sein." Sarids Meretz-Partei setzt sich entschieden für Frieden mit den Palästinensern ein.

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