Verdächtige Briefe auch beim WDR in Köln und Münster
Milzbrand-Scherze: Postzustellung leidet weiter

Makabre Scherze mit Milzbrand-Briefen führen weiterhin zu starken Behinderungen bei der Postzustellung. Von Verzögerungen seien inzwischen zwei Prozent der rund 72 Mill. täglichen Sendungen betroffen, erklärte eine Sprecherin der Post AG am Freitag in Bonn. Das wären etwa 1,4 Mill. Briefe.

ap BONN/KÖLN. Am Donnerstag waren nach Post-Angaben 1,8 Prozent der Briefe verspätet zugestellt worden. Erneut habe man zahlreiche Verteilzentren wegen verdächtiger Schreiben zeitweise räumen müssen.

Unterdessen sind am Freitag auch in der Kölner Zentrale des Westdeutschen Rundfunks und im WDR-Studio Münster Briefe mit verdächtigen Substanzen eingegangen. Wie WDR-Sprecher Rüdiger Oppers erklärte, ist die Polizei informiert worden. Die Briefe würden noch überprüft. Für die Sicherheit der Mitarbeiter sei gesorgt worden. Man gehe davon aus, dass es sich um üble Scherze von Trittbrettfahrern handele.

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