Verdi-Chef: Ohne Druck bewegt sich nichts
Warnstreik bei der Post

Im Tarifstreit bei der Deutschen Post hat die Gewerkschaft ver.di am Dienstag in Hamburg mit ersten Warnstreiks begonnen. Rund 200 Beschäftigte der Postfachverteilung und der Briefzustellung hätten am Morgen ihre Arbeit vorerst niedergelegt, teilte ver.di mit.

dpa HAMBURG. Der Verdi-Bundesvorsitzende Frank Bsirske sagte auf einer Streikversammlung in Hamburg, es könne nicht sein, dass die Deutsche Post AG auch in der zweiten Runde noch kein Angebot für die rund 240 000 Beschäftigten vorgelegt habe. "Wir fordern einen gerechten Anteil für die Leistungen, die täglich gebracht werden und den wirtschaftlichen Aufschwung erst möglich machen. Ohne Druck bewegt sich nichts, wir fangen heute damit an."

Die Gewerkschaft fordert 6,5 % mehr Einkommen für rund 160 000 der insgesamt 240 000 Post-Beschäftigten. Rund 80 000 der Mitarbeiter sind Beamte. Nach Einschätzung des Verdi-Vorstands werden sich die Streikaktionen bundesweit bis Ende der Woche hinziehen. Empfänger von Briefen und Paketen müssen mit verspäteter Zustellung rechnen.

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