Verdrängungswettbewerb setzt ein: 59 Millionen Mobilfunkkunden in Deutschland

Verdrängungswettbewerb setzt ein
59 Millionen Mobilfunkkunden in Deutschland

Nach den hohen Wachstumsraten der vergangenen Jahre setzt auf dem deutschen Mobilfunkmarkt allmählich ein Verdrängungswettbewerb ein.

HB/dpa DÜSSELDORF. Bis Ende 2002 kletterte die Zahl der Handybesitzer nach Angaben der Betreiber nur noch um knapp 5 Prozent auf 59 Millionen. Ein Jahr zuvor hatte der Zuwachs noch mehr als 16 Prozent betragen. Im Schnitt entfielen auf 100 Einwohner in Deutschland 72 Handys nach 68 im Vorjahr.

Bei E-Plus machte sich die Verdrängung am stärksten bemerkbar: Bei der Tochterfirma der niederländischen KPN verringerte sich erstmals die Kundenzahl, während die drei übrigen Anbieter nochmals zulegten. Genaue Angaben zu den Bestandskunden für 2002 machte E-Plus zwar nicht, es dürften aber nach Expertenschätzung nur leicht über 7 Millionen (Vorjahr: 7,5 Mio) gewesen sein.

Vodafone D2 verzeichnete einen Zuwachs um 0,8 Millionen auf 22,7 Millionen, büßte aber ebenfalls Marktanteile ein. Die Gewinner waren der Branchenführer T-Mobile (24,6 Mio) und O2 (4,6 Mio), die ihre Marktanteile auf rund 41,6 beziehungsweise 7,7 Prozent erhöhten.

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