Verein spricht von "Hexenjagd"
BVB kündigt Klage gegen "Bild" an

Borussia Dortmund will sich gegen die Veröffentlichung von Gehaltszahlungen an Geschäftsführung und Management wehren. Auch die brasilianischen Spieler sind nach dem Medienartikel verärgert.

HB DORTMUND. Borussia Dortmunds brasilianische Fußball-Profis wehren sich gegen den in der Öffentlichkeit erweckten Eindruck, sie würden den von der Vereinsführung angestrebten freiwilligen Gehaltsverzicht blockieren. "Immer sind wir schuld. Diese Unterstellungen sind eine Katastrophe. Wenn es Probleme gibt, kann es nicht sein, dass nur uns die Schuld in die Schuhe geschoben wird", klagte Dede als Sprecher der brasilianischen Spieler des Bundesligisten. Die Bild-Zeitung hatte eine "schwarze Liste" von denjenigen Spielern veröffentlicht, die sich gegen Gehaltskürzungen nach dem Ausscheiden in der Qualifikation für die Champions League wehren.

Die Empörung richtete sich gegen Vorwürfe, insbesondere Marcio Amoroso, Flavio Conceicao, Ewerthon sowie Billy Reina seien gegen Pläne der Clubführung, 20 Prozent der Grundgehälter "einzufrieren" und nur im Erfolgsfall am Saisonende auszuzahlen. Sportmanager Michael Zorc sprach im Zusammenhang mit den öffentlich geführten Diskussionen über Gut und Böse beim BVB von einer "Hexenjagd".

Darüber hinaus kündigte Borussia Dortmund am Donnerstag "juristische Schritte" gegen Veröffentlichungen von Gehaltszahlungen an Geschäftsführung und Management an. Die genannten Zahlen entbehrten jeder Grundlage. "Richtig ist, dass die Gesamtsumme der Gehälter der Geschäftsführer Dr. Gerd Niebaum und Michael Meier sowie des Sportmanagers Michael Zorc unter der Zahl von 2,5 bzw. 2,4 Mill. Euro liegt, die in diesen Veröffentlichungen allein einem der Geschäftsführer zugerechnet werden", heißt es.

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