Vereinbarung
Lufthansa verzichtet auf betriebsbedingte Kündigungen

Die Deutsche Lufthansa AG, Frankfurt/Köln, wird im kommenden Jahr beim Boden- und Kabinenpersonal auf betriebsbedingte Kündigungen verzichten. Darauf haben sich am Donnerstag in Frankfurt der Lufthansa-Vorstand und die Dienstleistungsgewerkschaft Verdi geeinigt.

vwd FRANKFURT. Nach intensiven Verhandlungen sei damit ein "Pakt der Vernunft" erzielt worden, erklärte Verdi-Verhandlungsführer Jan Kahmann. Den rund 51 000 Beschäftigten seien beachtliche Opfer zugemutet worden. Es sei jedoch gelungen, trotz der wirtschaftlichen Problemlage nach dem 11. September die Erhaltung der Arbeitsplätze zu sichern.

Im Einzelnen sieht die Vereinbarung die Verlängerung der laufenden Tarifverträge um sieben Monate bis Ende Oktober 2002 vor. Damit spart Lufthansa nach ver.di-Angaben für diese Zeit die Erhöhung der Tarifeinkommen, die normalerweise zum 1. April 2002 erfolgen würde. Außerdem wird die im Mai 2002 fällige Auszahlung der ersten Hälfte des 13. Monatsgehalts ausgesetzt. Für den Bereich der Lufthansa Service GmbH sollen unter anderem Gespräche über eine Flexibilisierung der Arbeitszeit aufgenommen werden.

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