Vereinbarung seit langem geplant
Kooperation im UMTS-Mobilfunk soll stehen

Nach Angaben aus Branchenkreisen kann E-Plus eine Vereinbarung zur gemeinsamen Netzwerk-Nutzung jederzeit unterzeichnen. Die spanische Telefonica soll aber nicht dazu gehören.

Reuters AMSTERDAM. Der drittgrößte Mobilfunknetzbetreiber in Deutschland, E-Plus, steht Angaben aus Branchenkreisen zufolge kurz vor dem Abschluss einer Kooperationsvereinbarung zur gemeinsamen Netzwerk-Nutzung beim neuen UMTS-Mobilfunk.

Aus den Kreisen verlautete am Mittwoch, die Vereinbarung sei schon längere Zeit geplant und könne jederzeit abgeschlossen werden. E-Plus hat bereits mit den UMTS Group-Lizenznehmern 3G und Mobilcom/France eine Vereinbarung über die Mitbenutzung des Mobilfunknetzes für den derzeitigen GSM-Mobilfunk unterzeichnet. E-Plus ist mehrheitlich im Besitz des niederländischen Telekom-Konzerns KPN, weitere Anteile hält der US-Konzern Bell South.

E-Plus hat aber mittlerweile Angaben des spanischen Telekom-Konzerns Telefonica widersprochen, wonach beide Unternehmen für den deutschen Mobilfunkmarkt eine Kooperationsvereinbarung über die gemeinsame Netzwerk-Nutzung bei künftigen UMTS-Mobilfunk abgeschlossen hätten.

Eine Sprecherin von E-Plus sagte am Mittwoch in Düsseldorf: "Wir haben noch keine Vereinbarung mit Telefonica unterzeichnet." Es würden weiterhin Gespräche mit mehreren Partnern geführt.

Telefonica hatte zuvor mitgeteilt, man habe mit der KPN-Tochter E-Plus eine Absichtserklärung über eine gemeinsame Nutzung des UMTS-Mobilfunknetzes unterzeichnet und lade weitere Unternehmen ein, an der Kooperation teilzunehmen.

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