Vereinbarung von Betriebsrat und Geschäftsleitung
INA-Arbeitsplätze sind bis Ende 2004 gesichert

Die Arbeitsplätze beim fränkischen Wälzlagerhersteller INA sind bis Ende 2004 gesichert. Das haben der Betriebsrat der INA-Holding Schaeffler KG und die Geschäftsleitung vereinbart.

dpa HERZOGENAURACH. Mit der Betriebsvereinbarung seien Standorte und Beschäftigung bis Ende 2004 gesichert. Wie der Bezirksleiter der IG Metall Bayern, Werner Neugebauer, erklärte, betrifft dies 18 000 Arbeitsplätze in Deutschland. Neugebauer sagte, die Belegschaft habe die Vereinbarung äußerst positiv aufgenommen. Sie trete in Kraft, sobald die US- Kartellbehörde Federal Trade Commission (FTC) die Übernahme der FAG Kugelfischer AG genehmigt habe.

Bei FAG hatte es bereits in der vergangenen Woche eine Betriebsvereinbarung gegeben, die die Arbeitsplätze des Wälzlagerherstellers bis Ende 2004 sichern soll. Die Gewerkschaft schätzt, dass im Zuge des Zusammenschlusses Synergieeffekte entstünden und damit langfristig etwa 1000 Arbeitsplätze wegfallen dürften. Dies solle durch Fluktuation und Altersteilzeit geschehen.

In einer von Werbekampagnen begleiteten Übernahmeschlacht hatte die INA-Holding Schaeffler KG insgesamt 87 % der Aktien des Konkurrenten FAG Kugelfischer AG erworben. Durch die Übernahme entsteht weltweit einer der drei größten Wälzlagerhersteller mit mehr als 50 000 Arbeitnehmern und einem Umsatz von 6,3 Mrd. Euro.

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