Vereinbarung wird wegen der Flugzeugaffäre-Affäre noch geheim gehalten
USA und China einigen sich in der strittigen WTO-Agrarfrage

HB/mg/cn PEKING/WASHINTON. Die USA und China haben in der strittigen Frage der Agrarsubventionen eine Einigung erzielt. Damit nimmt Peking eine wichtige Hürde auf dem Weg in die Welthandelsorganisation WTO. Der am 30. März erzielte Kompromiss wird wegen der anhaltenden Spannungen um den Zusammenstoß eines US-Aufklärungsflugzeuges mit einem chinesischen Kampfjet vor zwei Wochen allerdings noch unter Verschluss gehalten. Das berichten westliche Geschäftsleute in Peking unter Bezugnahme auf US-Diplomaten. Ein Sprecher des US-China Business Council in Washington bestätigte dem Handelsblatt diese Informationen. Der Beitritt Chinas zur Welthandelsorganisation hatte bereits im vergangenen Herbst vollzogen werden sollen, verzögerte sich seitdem aber vor allem wegen chinesisch-amerikanischer Konflikte über handelspolitische Detailfragen. Informationen aus Peking zufolge einigten sich China und die USA Ende März darüber, dass China nach einem WTO-Beitritt Agrarprodukte mit 7 bis 8 % des Produktionswerts subventionieren darf. Das chinesische Handelsministerium hatte bereits am Wochenende den US-Kongress aufgefordert, sich bei einer anstehenden Entscheidung über den Handel mit China nicht vom Flugzeugkonflikt beeinflussen zu lassen.

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