Vereinfachung gefordert
Die Riester-Rente lahmt

Die Kritik an dem bürokratischen Verfahren hält unvermindert an. Derweil streiten DVAG und Allianz um die Marktführerschaft.

pk FRANKFURT/M. Die Deutsche Vermögensberatung AG (DVAG) hat die Konzeption der Riester-Rente erneut als "extrem bürokratisch" kritisiert. DVAG-Vorstand Friedrich Bohl sprach sich gestern in Frankfurt für eine Vereinfachung der Antragstellung und eine öffentliche Werbekampagne aus. Bisher sei die Riester-Rente weit hinter den Erwartungen zurückgeblieben. Von insgesamt 35 Millionen Anspruchsberechtigten hätten bisher nur rund fünf Millionen von der zusätzlichen Möglichkeit der Altersvorsorge Gebrauch gemacht.

Bohl sagte, im ersten Halbjahr 2003 habe die DVAG bei der Riester-Rente mit 44 000 eingelösten Neuverträgen die Marktführerschaft in Deutschland errungen. Dem widersprach allerdings ein Sprecher der Allianz Lebensversicherungs AG in Stuttgart. Er teilte mit, sein Haus habe von Ende 2002 bis Ende Juni 2003 mit 45



000 Verträgen die Spitzenstellung im Neugeschäft behauptet.

Für die gesamte DVAG-Gruppe stellte Bohl für 2003 ein "respektables und gutes Ergebnis" in Aussicht. Ein Umsatzrückgang wie im Vorjahr werde sich nicht wiederholen, es gebe einen positiven Trend für alle Produkte. Im Geschäftsjahr 2002 waren die Umsatzerlöse auf 644 (769) Mill. Euro gesunken.

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