Vereinfachungen vorgesehen
Schmidt plant Änderung bei Riester-Rente

Bei der anstehenden Rentenreform wird auch die Riester-Rente nicht ungeschoren davonkommen. Ulla Schmidt will den bürokratischen Aufwand abbauen.

HB BERLIN. Bei der anstehenden Rentenreform wird auch die Riester-Rente nicht ungeschoren davonkommen. So zumindest stellt es sich Bundessozialministerin Ulla Schmidt (SPD) vor. Sie hat sich dafür ausgesprochen, die private Riester-Rente zu vereinfachen. Sie sei offen für Veränderungen, um den bürokratischen Aufwand abzubauen, sagte Schmidt der "Berliner Zeitung". "Ich bin für jeden guten Gedanken dankbar." Es werde aber dabei bleiben, dass die staatlich geförderte Anlage als monatliche Rente ausgezahlt werden müsse und nicht auf einen Schlag.

Schmidt befürwortete auch den Vorschlag der Rürup-Kommission zur Reform der Sozialsysteme, die Riester-Förderung aufzustocken. Zwar könne dieser Vorschlag nur zwischen Bundesfinanzminister Hans Eichel (SPD) und den Ländern besprochen werden. Sie fügte aber hinzu: "Wenn die sagen okay, wäre das ein Weg, um die Akzeptanz der Riester-Rente zu erhöhen." Zugleich sprach Schmidt sich gegen eine obligatorische private Altersvorsorge aus: "Ich bin gegen eine Verpflichtung." So gebe es viele Menschen, die sich für andere Wege der Altersvorsorge entschieden haben. "Wer ein Haus gebaut oder gekauft hat, lebt im Alter mietfrei. Auch das bedeutet Vorsorge."

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