Vereins- und Westbank
HVB könnte Tochter behalten

Die Hypo-Vereinsbank (HVB) will sich noch nicht festlegen, ob sie die Vereins- und Westbank (V+W), Hamburg, tatsächlich verkaufen will. V+W-Aufsichtsratschef und Vorstandsvorsitzender der Hypo-Vereinsbank, Dieter Rampl, erklärte auf der Hauptversammlung.

lip HAMBURG. Die Hypo-Vereinsbank (HVB) will sich noch nicht festlegen, ob sie die Vereins und Westbank - (V+W), Hamburg, tatsächlich verkaufen will. V+W-Aufsichtsratschef und Vorstandsvorsitzender der Hypo-Vereinsbank, Dieter Rampl, erklärte auf der Hauptversammlung der V+W, dass eine Entscheidung noch nicht gefallen sei. Die HVB ist mit 75,1 % an der V+W beteiligt. Sie hatte zuvor verlauten lassen, ein Verkauf werde geprüft.

Wie das Handelsblatt erfuhr, macht die Hypo-Vereinsbank eine Veräußerung der V+W davon abhängig, wie viel Kapital die Ende Juni geplante Börsenplatzierung von 25 % der HVB-Tochter Bank Austria Creditanstalt in die Konzernkasse spült. Damit will die Hypo-Vereinsbank ihren Kapitalbedarf decken.

"Sollte die Platzierung der Bank Austria genügend frisches Kapital einbringen, ist ein Verkauf der Vereins und Westbank - nicht notwendig", erklärte ein hochrangiger V+W-Bankmanager dem Handelsblatt. Der Münchener Bankkonzern ist in Norddeutschland ausschließlich über die Geschäftsstellen der V+W vertreten und würde diese Präsenz wenn möglich gerne erhalten, erklärte eine Sprecherin des HypoVereinsbank dem Handelsblatt.

Reges Interesse an einer Übernahme der V+W zeigen die Hamburger Sparkasse sowie die Versicherungsgruppe Signal Iduna. Letzterer werden in Branchenkreisen die besten Chancen eingeräumt. Die V+W- Hauptversammlung wählte gestern Signal-Iduna-Chef Reinhold Schulte in den Aufsichtsrat.

Die V+W rechnet für 2003 mit einem deutlich positiven Betriebsergebnis. Der Jahresüberschuss 2002 lag bei 140,9 Mill. Euro. Den Aktionären soll eine im Vergleich zum Vorjahr von 0,81 auf 0,60 Euro abgesenkte Bardividende gezahlt werden.

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