Vereinte Nationen begrüßen Abschluss
Friedensvertrag zwischen Kongo und Ruanda

Uno-Generalsekretär Kofi Annan hat das am Dienstag unterzeichnete Friedensabkommen zwischen der Demokratischen Republik Kongo und Ruanda begrüßt.

dpa NEW YORK/GENF. Er hoffe, "das neue Bekenntnis" der Nachbarstaaten werde endlich zur Beilegung der Kämpfe in Afrikas Region der Großen Seen führen, sagte Annan in New York. Uno-Angaben zufolge hat der vierjährige Konflikt wenigstens zwei Millionen Menschenleben gefordert.

Derweil hofft das Uno-Hochkommissariat für Flüchtlinge (UNHCR) auf eine baldige Rückkehr geflüchteter Kongolesen. Insgesamt seien bis zu 305 000 Flüchtlinge aus Kongo auf ein Dutzend Nachbarländer der Region verteilt. Nach Schätzung des Hochkommissariats in Genf sind weitere drei Millionen Kongolesen aus ihren Heimatdörfern vertrieben und überlebten notdürftig in anderen Teilen ihres Landes.

Im Beisein eines ranghohen Uno-Vertreters setzten der Präsident Kongos, Joseph Kabila, und sein ruandischer Amtskollege Präsident Paul Kagame am Dienstag in Pretoria ihre Unterschrift unter den Vertrag. Das Abkommen kam unter Vermittlung des südafrikanischen Präsidenten Thabo Mbeki zustande.

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