Vereinzelt neue Gewalt
Bis zu 140 Tote bei Unruhen in Indien

Nach der Welle der Gewalt gegen Moslems in Indien mit bis zu 140 Toten ist es auch am Freitag zu einzelnen Ausschreitungen im westlichen Bundesstaat Gujarat gekommen.

dpa NEU DELHI. Das berichtete der Fernsehsender "Star News". In Bombay und Delhi war die Lage ruhig. Der fundamentalistische "Welt-Hindu-Rat" VHP hatte zu landesweiten Protesten gegen den Brandanschlag auf einen Zug mit Hindus aufgerufen, bei dem am Mittwoch 58 Menschen getötet worden waren. In ganz Indien wurden die Sicherheitsvorkehrungen verschärft.

Im westlichen Bundesstaat Gujarat war der Protest am Donnerstag in Gewalt gegen Moslems umgeschlagen. Die indischen Zeitungen sprachen von 70 bis 140 Toten. Die Menschenmenge hatte Häuser und Autos in Brand gesteckt und Läden von Moslems geplündert. Die Regierung schickte Soldaten, um die Ordnung wiederherzustellen. In mehr als 30 Städten Gujarats herrscht Ausgangssperre.

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