Verfahren begünstigt institutionelle Anleger
Aktien-ABC: Greenshoe

ddp-vwd FRANKFURT. Der "Greenshoe" - im Deutschen auch unter dem Begriff "Mehrzuteilungsoption" bekannt - ist Bestandteil des Bookbuilding-Verfahrens beim Börsengangs eines Unternehmens.

Die Aktiengesellschaft, die an die Börse gehen will, gewährt dem Bankenkonsortium eine Option auf eine vorher festgelegte Menge weiterer Aktien (= Greenshoe) zu Originalkonditionen. Wenn die Zeichnung der neuen Aktien sehr erfolgreich war - das heißt das ursprünglich vorgesehene Emissionsvolumen erheblich überschritten wurde - verkauft das Bankenkonsortium nach dem Börsengang Aktien aus dem "Greenshoe".

Der Verkauf läuft in der Regel über die Börse. Die Banken können so die Kursentwicklung stabilisieren und bei einer erfolgreichen Aktie kräftige Gewinne einfahren. Privatanleger, die bei einer Zeichnung leer ausgegangen sind, bekommen keine Aktien aus dem "Greenshoe". Nur institutionelle Anleger werden berücksichtigt.

Die Bezeichnung "Greenshoe" ist im Übrigen der US Greenshoe Manufacturing Company-Firma entlehnt, die dieses Verfahren vor Jahrzehnten erstmals einsetzte.

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