Verfall der Kaffee-Preise
Erzeugerländer vereinbaren Kaffee-Vernichtungsplan

Die Kaffeepreise auf den Weltmärkten könnten in den kommenden Monaten möglicherweise merklich anziehen.

ddp BOGOTA. Kolumbien, Mexiko, Costa Rica, El Salvador, Honduras und Nicaragua haben sich auf einen Plan zur Vernichtung von minderwertigem Kaffee geeinigt. Die Exporte jedes der beteiligten Ländern werden künftig um fünf Prozent geringer ausfallen. Das Abkommen tritt am 1. Oktober in Kraft und sieht vor, insgesamt rund 1,1 Mill. Sack (je 60 Kilogramm) minderwertigen Kaffee zu vernichten, sagte Jorge Cardenas, Präsident der kolumbianischen Vereinigung der Kaffee-Erzeuger (Fedecafe).

Der Fedecafe-Chef begründete die Entscheidung mit dem Hinweise, damit solle "das Bewusstsein der Konsumenten für bessere Qualität" geschärft werden. Marktexperten verwiesen in diesem Zusammenhang aber auch auf den Verfall der Kaffeepreise in den vergangenen Monaten. Im November 2000 waren sie auf den tiefsten Stand seit 30 Jahren gesunken. Cardenas bedauerte, dass Brasilien, der größte Kaffeeproduzent der Welt, die Vereinbarung bisher nicht unterschrieben hat.

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