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Verfassungsschutz rechnet mit Welle der Gewalt bei Extremisten

Deutsche Sicherheitsbehörden rechnen in nächster Zeit mit zunehmender Gewalt zwischen Links- und Rechtsextremisten. Wie die „Berliner Zeitung“ berichtet, registrierten Verfassungsschützer in den zurückliegenden Monaten verstärkte Aktivitäten der linksradikalen Antifa-Szene.

dpa BERLIN/HALBE. Deutsche Sicherheitsbehörden rechnen in nächster Zeit mit zunehmender Gewalt zwischen Links- und Rechtsextremisten. Wie die "Berliner Zeitung" berichtet, registrierten Verfassungsschützer in den zurückliegenden Monaten verstärkte Aktivitäten der linksradikalen Antifa-Szene.

Ein Verfassungsschützer sagte dem Blatt: "Wir sehen in dieser Szene eine in Besorgnis erregender Weise gewachsene Bereitschaft, mit Gewalt gegen vermeintliche Rechtsextreme vorzugehen."

Linke Gruppen haben laut "Berliner Zeitung" dazu aufgerufen, mit Gewalt gegen den Neonazi-Aufmarsch heute im brandenburgischen Halbe vorzugehen. Am größten Soldatenfriedhof Deutschlands werden rund 800 Rechtsextremisten und etwa 2 600 Gegendemonstranten erwartet. Die Polizei ist mit etwa 1 600 Beamten im Einsatz.

Der Verfassungsschützer wies in dem Blatt darauf hin, dass es bereits in den vergangenen Monaten mehrere Brandanschläge auf Häuser rechter Politiker und Überfälle von Antifa-Gruppen auf einzelne Neonazis gegeben habe. Bei solchen Aktionen würden erhebliche Verletzungen bis hin zum Tod der angegriffenen Personen in Kauf genommen. Da auch rechtsextreme Gruppen von ihrer Gewaltstrategie nicht abrückten, werde eine Zunahme gewalttätiger Auseinandersetzungen erwartet.

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