Verfügbare Schutz-Software bei vielen Firmen nicht installiert
FBI warnt vor Schutzgeld-Erpressung per Computer

Das US-Bundeskriminalamt FBI hat vor Schutzgeld-Erpressung per Computer gewarnt. Hacker vor allem aus Russland und der Ukraine knackten gezielt Internet-Programme für elektronische Geldgeschäfte in den USA.

dpa/afx WASHINGTON. Das FBI untersucht nach eigenen Angaben derzeit Fälle von 40 Opfern in 20 US-Staaten. Häufig dringen die Verbrecher in das System ein, stehlen Geschäfts- Informationen und Kreditkarten-Nummern. Anschließend melden sich einige von ihnen mit dem Angebot, das Internet-Programm mit eigener Software zu "sichern".

Das FBI teilte am Donnerstag (Ortszeit) mit, bei der "versteckten Erpressung" kontaktierten die Hacker das Opfer oft über Telefon, Fax oder E-Mail und böten ihre Dienste an. Wer darauf nicht eingeht, muss damit rechnen, dass die gestohlenen Kreditkarten-Nummern an Gruppen aus dem organisierten Verbrechen verkauft werden. Bis heute sind nach Angaben des FBI mehr als eine Million Kreditkarten-Nummern gestohlen worden.

Das Kriminalamt kritisierte, dass viele Firmen verfügbare Schutz- Software nicht installiert hätten. Schon 1998 habe Microsoft die Verwundbarkeit der Programme erkannt und Gegenmittel entwickelt. Computer-Nutzer könnten sie kostenlos von der Microsoft-Webseite herunterladen.

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