Verga: Peking zu Gesprächen über Rückgabe der Maschine bereit
USA setzen ihre Gespräche mit China über Flugzeugkollision fort

Nach dem Scheitern der ersten Runde haben sich die USA am Donnerstag doch noch zu einer Fortsetzung ihrer Gespräche mit China über die Flugzeugkollision vor Hainan bereit erklärt.

afp PEKING. Dies teilte der stellvertretende Staatssekretär im US-Verteidigungsministerium, Peter Verga, nach einem rund 45-minütigen Besuch von US-Botschafter Joseph Prueher im chinesischen Außenministerium mit. Nach seinen Angaben lenkte Peking im Streit um den Inhalt der Gespräche ein und erklärte sich bereit, über eine Rückgabe des notgelandeten US-Spionageflugzeugs zu sprechen.

Die Gespräche sollen einen Ausweg aus der Krise zwischen den beiden Ländern weisen, die am 1. April durch den Zusammenstoß eines US-Aufklärers mit einem chinesischen Kampfjet ausgelöst worden war. Eine erste Runde zwischen beiden Seiten war am Vortag nach rund zweieinhalb Stunden gescheitert. Die USA beharren darauf, dass China sich zur Rückgabe des notgelandeten amerikanischen Spionageflugzeugs bereit erklärt. Peking wiederum verlangt von den USA einen Stopp ihrer Aufklärungsflüge entlang der chinesischen Küste. Washington hatte am Mittwoch damit gedroht, die Gespräche abzubrechen, sollte Peking keine "positivere und konstruktivere Haltung" an den Tag legen.

China hatte die US-Besatzung am vergangenen Donnerstag freigelassen, nachdem die USA den Vorfall und den Tod des chinesischen Piloten offiziell bedauert hatten. Peking beharrt allerdings nach wie vor darauf, allein die USA seien für die Kollision verantwortlich. Washington nennt dagegen weiter die Flugmanöver des chinesischen Jets als Ursache.

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