Vergabe beginnt Montag
Firmen rüsten für Schweizer UMTS-Auktion auf

Der britische Mobilfunkkonzern Vodafone und France Télécom haben durch neue Beteiligungen ihre Stellung auf dem Schweizer Mobilfunkmarkt gestärkt.

dpa BERN/DÜSSELDORF. Der britische Mobilfunkkonzern Vodafone und France Télécom haben durch neue Beteiligungen ihre Stellung auf dem Schweizer Mobilfunkmarkt gestärkt. Wenige Tage vor Beginn der Versteigerung der Schweizer UMTS-Mobilfunklizenzen kündigte Vodafone am Mittwoch die Übernahme von 25 % der Anteile der künftigen Swisscom-Mobilfunktochter Mobile AG an. Der Düsseldorfer Energiekonzern Eon gab unterdessen den Verkauf seiner 42,5-prozentigen Beteiligung am Schweizer Mobilfunkunternehmen Orange an France Télécom bekannt.

Die Eon AG wird für ihren Anteil an Orange Communications (Lausanne) nach eigenen Angaben mindestens 1,6 Mrd. Euro (3,1 Mrd. DM) erhalten. Der Kaufpreis sei jedoch abhängig von der Gebühr für eine Schweizer UMTS-Lizenz und könne sich noch um bis zu 20 % erhöhen, hieß es. Eon werde zu einem Viertel in bar und zu drei Viertel in Aktien der neuen Orange bezahlt, in die France Télécom ihre Mobilfunkaktivitäten einbringen wolle. Für das erste Halbjahr 2001 sei ein Börsengang der Gesellschaft geplant.

Ebenfalls im Frühjahr soll die Swisscom-Tochter Mobile AG gegründet werden. Das kündigte der ehemalige Schweizer Telefonmonopolist am Mittwoch in Bern an. Vodafone lässt sich seinen Einstieg bei Mobile 4,5 Mrd. Franken (5,6 Mrd. DM/knapp 2,9 Mrd. Euro) kosten. Die Briten zahlen in Aktien oder bar. Global sei die Swisscom noch relativ klein, erklärte die Regierung, die den Vodafone-Einstieg genehmigen musste. Dank der Vodafone-Beteiligung sichere sich das ehemalige Staatsunternehmen aber seine Marktchance.

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