Vergütung liegt bei rund einem Prozent der Einigungssumme
Anwälte der NS-Zwangsarbeiter erhalten Millionenhonorare

ap NEW YORK. Die Anwälte ehemaliger Zwangsarbeiter erhalten für ihre Arbeit im Zusammenhang mit Entschädigungsklagen in den USA insgesamt mehr als 52 Mill.&nbps;$(117,4 Mill. DM/60 Mill. ?). Den 51 Juristen aus fünf Ländern und 14 US-Staaten wurden nach offiziellen Angaben Honorare in einer Höhe bis zu 6,3 Mill. Dollar zuerkannt. Elf Anwälte bekommen demnach jeweils mehr als eine Million Dollar Vergütung.

Statt der üblichen 30 bis 40 % der Einigungssumme würden die Anwälte in diesem Fall nur etwas mehr als ein Prozent erhalten, sagte der amerikanische Verhandlungsführer Stuart Eizenstat am Freitag. Er halte dies für gerecht und vernünftig. Robert Swift, ein Anwalt aus Philadelphia, der 3,7 Mill.&Inbsp;$ Honorar erhält, bezeichnete die Summen als minimal. "Aber ich denke auch, dass die Anwälte zufrieden sein sollten, dass wir einen großen Sieg für die Unterprivilegierten und Unterdrückten erzielt haben", sagte Swift. "Nicht alles im Leben kann in Dollar und Cent gemessen werden."

Die Auszahlung der Zwangsarbeiter-Entschädigung hat am Freitag begonnen. Gut zwei Wochen nach dem Beschluss des Bundestags zur Freigabe der rund zehn Mrd. DM teilte die Bundesstiftung "Erinnerung, Verantwortung und Zukunft" mit, sie habe die ersten Raten an drei Partnerorganisationen überwiesen.

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