Verhältnis sieben zu eins
Gold-Zack will Kapital herabsetzen

Die Aktionäre der Gold AG, -Zack Mettmann, sollen bei der anstehenden außerordentlichen Hauptversammlung über eine Kapitalherabsetzung im Verhältnis sieben zu eins entscheiden.

vwd METTMANN. Wie das Unternehmen ad hoc mitteilte, wird die Herabsetzung in Kombination mit einem Umtauschangebot an die Inhaber der Wandelschuldverschreibung 2000/2005, mit der Fremd- in Eigenkapital umgewandelt werden soll, vorgenommen. Die Zahl der Aktien würde sich dann auf 8,8 Mill. reduzieren; von der Wandelanleihe seien noch 113,5 Mill. Euro nominal im Umlauf.

Die Gold AG-Zack nehme damit in veränderter Form das Umtauschangebot wieder auf, das aufgrund der Überschuldungsanzeige der Gontard & MetallBank am 15. Mai 2002 zurückgezogen worden war, heißt es. Die Maßnahmen würden auch deshalb notwendig, weil nach der Insolvenz der Gontard & MetallBank und der in Angriff genommenen Restrukturierung in diesem Jahr kein ausgeglichenes Ergebnis erwartet wird.

Den Anleihegläubigern soll unmittelbar nach der außerordentlichen Hauptversammlung ein Sonderwandlungsrecht, befristet auf zwei Monate, zu den ursprünglichen Konditionen angeboten werden, das heißt 69,44 Aktien pro 1.000 Euro nominal der Schuldverschreibung. Dieses Wandlungsverhältnis bleibe von der Kapitalherabsetzung unberührt. Maximal würden dadurch 7,9 Mill. Aktien zusätzlich in Umlauf gebracht.

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