Verhaltener Optimismus bei Jungheinrich
Gabelstabler sind nicht gefragt

Der Hamburger Gabelstapler-Hersteller Jungheinrich hat im zweiten Quartal 2002 weniger verdient und umgesetzt als im Vorjahreszeitraum. Grund sei die schwache Nachfrage. Steigende Auftragszahlen signalisieren jedoch eine leichte Besserung.

Reuters HAMBURG. Das Konzernergebnis vor Zinsen und Steuern (Ebit) sei auf 19,6 im Vorjahr auf 15,3 Mill. ? gesunken, teilte das im MDax gelistete Unternehmen am Donnerstag mit. Der Umsatz sei wegen der schwachen Nachfrage auf 350 Mill. von 388 Mill. ? geschrumpft.

Zwar signalisiere der im Vergleich zum ersten Quartal um zehn Prozent gestiegene Auftragseingang eine wirtschaftliche Belebung, hieß es. Dennoch werde für 2002 weiterhin ein Ordereingang und Umsatz unter Vorjahresniveau erwartet.

Binnen Jahresfrist verzeichnete Jungheinrich von April bis Ende Juni allerdings bei den Bestellungen einen Rückgang 410 auf 396 Mill.?. Der Auftragsbestand habe sich im zweiten Quartal indes auf 198 Mill. ? erhöht und sei damit seit Jahresanfang um 30 Prozent gewachsen.

Im ersten Halbjahr sei der Umsatz um insgesamt acht Prozent auf 702 Mill. ? gesunken. Verantwortlich dafür sei unter anderem die stark rückläufige Marktentwicklung in Deutschland. Der Halbjahresgewinn vor Steuern und Finanzergebnis betrage 27,7 Mill. ? nach 34,7 Mill. ? im Vorjahreszeitraum.

Für das Gesamtjahr bekräftigte Jungheinrich seinen "verhalten optimistischen" Ausblick. Die Erholung des Marktes für Flurförderzeuge komme aber nur langsam in Gang, hieß es. Das Marktvolumen für Flurförderzeuge in Europa werde im laufenden Jahr voraussichtlich um sieben Prozent sinken. In der zweiten Jahreshälfte rechne Jungheinrich im Zuge einer konjunkturellen Erholung aber mit positiven Impulsen für die Ertragsentwicklung. 2001 hatte das Unternehmen einen Umsatz von 1,551 Mrd. ? erwirtschaftet und einen Betriebsgewinn (Ebit) von 70,4 Mill. ?.

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