Verhandlung im Mai
Keine gütliche Einigung zwischen Berlin und Verdi

Im Streit um den fristlosen Austritt des Landes Berlin aus den Arbeitgeberverbänden ist eine gütliche Einigung gescheitert. Vor dem Arbeitsgericht Berlin beharrten am Donnerstag sowohl die Dienstleistungsgesellschaft Verdi als auch das Land Berlin auf ihren Positionen.

HB/dpa BERLIN. Verdi hatte gegen den fristlosen Austritt geklagt, um zu erreichen, dass die bundesweit abgeschlossenen Tarifvereinbarungen auch für Berlin gelten. Die nächste Verhandlung vor dem Arbeitsgericht findet am 8. Mai statt. Zu diesem Termin wird auch mit einem ersten Urteil gerechnet.

Berlin hatte Anfang Januar überraschend seinen fristlosen Austritt aus den Verbänden erklärt, um die bundesweite Tarifeinigung nicht übernehmen zu müssen. Vor Gericht erklärte der Vertreter des Landes, der kurzfristige Austritt sei rechtens und stehe in Einklang mit der Satzung des kommunalen Arbeitgeberverbandes. Der Vertreter von Verdi sagte, für den kurzfristigen Austritt hätten keine zusätzlichen wichtigen Gründe vorgelegen. Damit sei der Beschluss rechtswidrig.

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