Verhandlung im September
Streit um C&A-Eurorabatte geht weiter

Der Streit um die Euro-Rabatte der Bekleidungskette C&A geht in die nächste Runde.

dpa DÜSSELDORF. Am 17. September werde das Düsseldorfer Oberlandesgericht den Fall verhandeln, sagte ein C&A-Sprecher am Montag. Das Landgericht Düsseldorf hatte C&A Ende März zu einer Strafe von einer Million Euro verurteilt.

C&A hatte in der ersten Januarwoche mit Hinweis auf die Euro- Bargeldeinführung 20 Prozent Rabatt für Kartenzahler angeboten. Als Wettbewerbshüter dagegen eine Einstweilige Verfügung erwirkten, weitete das Unternehmen die Kampagne auf alle Kunden aus. Der Streit löste eine bundesweite Diskussion über das bestehende Wettbewerbsrecht aus.

Das Landgericht hatte die Aktion in den bundesweit 184 C&A - Filialen als wettbewerbswidrig eingestuft. Es habe sich nicht um einen Rabatt, sondern um einen verbotenen Sonderverkauf und somit um unlauteren Wettbewerb gehandelt. Die Abschaffung des Rabattgesetzes bedeute keineswegs eine völlige Freigabe von Preisnachlässen, betonten die Richter.

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