Verhandlungen an einem kritischen Punkt?
Allianz: Scheitern der Banken-Fusions-Gespräche ein "Gerücht"

Der Dresdner-Bank-Großaktionär Allianz hat Berichte über ein bevorstehendes Scheitern der Fusionsverhandlungen zwischen Dresdner Bank und Commerzbank als "Gerüchte" bezeichnet.

Reuters MÜNCHEN. Der Dresdner-Bank-Großaktionär Allianz hat Berichte über ein bevorstehendes Scheitern der Fusionsverhandlungen zwischen Dresdner Bank und Commerzbank als "Gerüchte" bezeichnet. Dazu wolle man zum gegenwärtigen Zeitpunkt keine Stellung beziehen, sagte ein Allianz-Sprecher am Mittwoch in München. Allianz-Kreise bestätigten, dass sich die Vorstandssprecher von Dresdner Bank und Commerzbank, Bernd Fahrholz und Martin Kohlhaussen, am Dienstag mit Allianz-Chef Henning Schulte-Noelle getroffen und ihm ihre Pläne unterbreitet hätten. Über Details der Gespräche sei aber nichts bekannt.

Das "Handelsblatt" und die "Financial Times Deutschland" berichten in ihren Mittwochausgaben, dass die Verhandlungen an einem kritischen Punkt angelangt seien. Streitpunkt sei die Frage der Unternehmensbewertung. Fahrholz habe dabei auf einem Bewertungsverhältnis von 60 zu 40 zu Gunsten der Dresdner Bank bestanden. Die Commerzbank hatte in der Vergangenheit auf ein in etwa ausgeglichenes Verhältnis gepocht.

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