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Verhandlungen bei Daimlerchrysler bis zum Abend ergebnislosDPA-Datum: 2004-07-21 19:23:39

(dpa-AFX) Stuttgart - Das Ringen zwischen Vorstand und Betriebsrat über die millionenschweren Kostensenkungen bei Daimlerchrysler < DCX.ETR > ist bis zum Mittwochabend ergebnislos geblieben. Man gehe davon aus, dass die Gespräche bis in die Nacht weitergeführt würden, hieß es aus Verhandlungskreisen. Dabei sei aber ungewiss, ob es zu einer Einigung komme. Größer Streitpunkt scheint weiter die Forderung des Vorstands des Autokonzerns zu sein, die tariflich vereinbarte so genannte "Steinkühler-Pause" zu streichen und die Zuschläge für die Beschäftigten in den baden-württembergischen Werken zu senken.

(dpa-AFX) Stuttgart - Das Ringen zwischen Vorstand und Betriebsrat über die millionenschweren Kostensenkungen bei Daimlerchrysler < DCX.ETR > ist bis zum Mittwochabend ergebnislos geblieben. Man gehe davon aus, dass die Gespräche bis in die Nacht weitergeführt würden, hieß es aus Verhandlungskreisen. Dabei sei aber ungewiss, ob es zu einer Einigung komme. Größer Streitpunkt scheint weiter die Forderung des Vorstands des Autokonzerns zu sein, die tariflich vereinbarte so genannte "Steinkühler-Pause" zu streichen und die Zuschläge für die Beschäftigten in den baden-württembergischen Werken zu senken.

Gesamtbetriebsratschef Erich Klemm hatte vor Beginn der Gespräche am Mittag gesagt, die Verhandlungen befänden sich in einer schwierigen Phase. Der Vorstand beharre auf jährlichen Kosteneinsparungen von 500 Millionen Euro. Die dafür verlangten Eingriffe in tariflich vereinbarte Regelungen werde der Betriebsrat nicht akzeptieren. Aus Betriebsratskreisen hieß es, unabhängig von den jetzigen Verhandlungen bereite man sich auch auf auf weitere Protestaktionen der Belegschaft am Freitag vor. Sollte man sich einigen, würden Betriebsversammlungen stattfinden.

Am Mittwoch hatten sich in Sindelfingen rund 700 Mitarbeiter an einem Gabelstaplerkorso beteiligt.

Der Konzern will bei der Produktion neuer C-Klasse-Modelle von 2007 an in Sindelfingen jährlich 500 Millionen Euro Kosten einsparen. Andernfalls werde die Produktion nach Bremen und Südafrika verlagert. Dies würde 6000 der über 30 000 Arbeitsplätze in der Sindelfinger Produktion kosten. Der Betriebsrat ist zu Einschnitten bereit, wenn der Vorstand für die betroffenen Mercedes-Werke eine Standortgarantie bis zum Jahr 2012 gibt.

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