Verhandlungen gehen weiter
Babcock-Mitarbeiter bereit zu Lohnverzicht

Zur Rettung des von Insolvenz bedrohten Maschinenbau-Konzerns Babcock Borsig sind die Beschäftigten zu weiteren Lohnopfern bereit.

dpa OBERHAUSEN. Betriebsrat und IG Metall hätten der Unternehmensleitung einen Verzicht auf die Auszahlung der jüngsten Tariferhöhungen bis Ende 2003 angeboten, sagte Gewerkschaftssprecher Claus Eilrich am Montag der Nachrichtenagentur dpa. Zudem solle die Arbeitszeit von 35 auf 33 Stunden pro Woche reduziert werden. Darüber werde derzeit mit der Unternehmensleitung in Oberhausen verhandelt.

Am Freitag hatten die Beschäftigten bereits auf Lohnerhöhungen für die Monate Mai und Juni verzichtet. Einen Beitrag der Arbeitnehmer in der vom Unternehmen geforderten Höhe von 50 Millionen Euro lehnten Gewerkschaft und Betriebsrat jedoch ab, betonte Eilrich.

"Wir erwarten, dass auch der Vorstand und die leitenden Angestellten ihr Scherflein dazu beitragen." Außerdem seien die Banken gefordert, notfalls frisches Geld in das Unternehmen zu schießen. Der Beitrag der Arbeitnehmer müsse bei einer möglichen Insolvenz geschützt werden, sagte Eilrich: "Es kann ja nicht angehen, dass sie dann neben ihrem Arbeitsplatz auch noch das ihnen zustehende Geld verlieren würden."

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