Verhandlungen mit Lufthansa
Airbus-Chef sieht keine Hindernisse mehr für A3XX

Dem Bau des größten Passagierflugzeugs der Welt steht nach Ansicht von Airbus-Chef Noel Forgeard nichts mehr im Weg. Für die A3XX seien mit der jüngsten Bestellung von Qantas Airways alle von den Aktionären festgelegten Kriterien erfüllt, sagte Forgeard der Zeitung "Le Monde" (Samstagausgabe). Der Programmstart des Elf-Milliarden-Euro-Projekts sei noch in diesem Jahr möglich.

ap PARIS. Die Entscheidung liege aber bei den Aktionären, betonte der Airbus-Chef. Der europäische Flugzeugbauer ist ein Gemeinschaftsunternehmen von EADS und British Aerospace. Obwohl er kurzfristig mit weiteren Bestellungen für die A3XX rechne, sei seine Mission schon jetzt erfüllt, erklärte Forgeard. Derzeit liefen Verhandlungen mit Lufthansa, Virgin, Cathay Pacific und British Airways. Bislang haben fünf Unternehmen insgesamt 44 der Großraumflugzeuge fest bestellt.

Die Zahl von 50 Bestellungen sei nur eine Orientierungsmarke für den Programmstart gewesen. Airbus brauche jetzt rasch grünes Licht für die A3XX, damit der Konkurrent der Boeing 747 wie geplant 2004 zum ersten Mal fliegen könne. Die vorgesehene Indienstnahme des ersten Jets habe sich bereits etwas auf März 2006 verschoben, weil wegen der strengen Lärmschutzvorschriften auf dem Londoner Flughafen Heathrow Nacharbeiten angefallen seien.

Der Bau der A3XX werde direkt und indirekt 225 000 Arbeitsplätze schaffen, 145 000 davon in Europa, sagte Forgeard. Der Umbau von Airbus gehe gut voran. Im Januar würden BAE und EADS rückwirkend zum 1.1 2001 den endgültigen Vertrag abschließen. Über die finanzielle Ausstattung von Airbus werde derzeit noch verhandelt. Seit dem 11. Oktober arbeite Airbus aber bereits wie ein einheitliches Unternehmen.



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